Stressfaktor Schuljause? - Muss nicht sein!

Stressfaktor Schuljause? - Muss nicht sein!
Foto: PantherMedia/pxhidalgo


Also vor dem Läuten der Schulglocke noch rasch durch den Einkaufsmarkt huschen, auf der Suche nach einem kleinen Imbiss für den Vormittagshunger. Schnell griffbereit soll er sein, gut schmecken und möglichst gesund obendrein. Ob das gelingt?

Joghurts

In der Kühlabteilung ist die Auswahl schon riesig. Hier stehen Joghurts in allen Größen und Geschmacksrichtungen in Reih und Glied.  Da ist es schwierig sich zu entscheiden. Nehme ich nun Marille oder vielleicht das  sommerfrische Brombeer-Himbeer-Joghurt. Auf jeden Fall die gleiche Marke, also den gleichen Bakterienstamm für die nächsten ein bis zwei Wochen. Dann kann sich die Bakterienfamilie perfekt ansiedeln und vermehren und hilft so durch eine gesunde Darmflora zu einem gestärkten Immunsystem. Und wer kann das nicht brauchen? 


Besonders einfach hand zuhaben ist der Joghurtdrink. Mmhhh, den gibt`s jetzt auch schon in der Multifrucht-Variante. Für die Kinder vielleicht je ein kleines aus der 6er Packung, da soll ja noch etwas anderes dazu kommen. Ich werde mir die große Flasche gönnen. Die lässt sich gut verschließen und wenn es besonders heiß ist, auch zwischendurch mal mit prickelndem Mineralwasser aufspritzen. Das ist ein toller Durstlöscher! Oder mal zur Abwechslung die Buttermilch, pur oder mit Früchten. Da gibt es interessante Mischungen: Orange mit Sanddorn zum Beispiel. Da bekomme ich meine Vitamin C- Einheit gleich inklusive.

 

Getränke

Sonst gibt es zum Trinken nur Wasser. Da sind auch die Kinder gerne bereit dazu. Gibt es doch bei der Apollonia-Zahngesundheits-Aktion in der Schule eigene Trinkpässe zum Ausmalen für getrunkene Wassergläser. Beliebt sind bei uns Sportflaschen, die man nicht nur jederzeit wieder auffüllen kann. Sie lassen sich auch einfach öffnen und schließen und halten gut dicht. Hie und da mal ein gespritzter Apfelsaft ist durchaus drinnen und ein idealer Ausgleich nach dem Sportunterricht.


Doch damit alleine kommen wir nicht durch den Vormittag. Unser Geist wird stark gefordert, da muss der Energieschub ein ausgewogener, wertvoller sein, damit die Konzentration und die ausgeglichene Stimmung voll erhalten bleiben.

 

Gebäck

Wie war das doch gleich? Wo sind die B-Vitamine, die Nerven-Vitamine versteckt? Ja klar, in unser täglich Brot. Vor allem die Randschichten des Getreides, also die Vollkorn-Variante ist hier besonders nützlich. Wichtig auch, dass unsere Zähne endlich was zu tun bekommen. Kräftiges Beißen und Kauen stärkt nicht nur die Kaumuskulatur. Es wird auch mehr Speichel produziert, was der Karies entgegenwirkt und man wird besser satt, wenn etwas Arbeit dahinter steckt. Die Produktpalette wird immer größer, die Unsicherheit bei der Entscheidung wächst mit. Ich greife lieber zu dunklem Gebäck, auch wenn es nicht immer Vollkorn sein muss. Und verschiedene Saaten darauf liefern zusätzliche Vitalstoffe. Außerdem muss es nicht jeden Tag das gleiche sein.


Für heute entscheiden wir uns für die lustige Brezel. Die kann man auch super zum Aufgabeln eines Aufstriches verwenden, ganz ohne Messer. Einfach in die schlanken Einzelteile zerlegen und in einen der zahlreichen Aufstriche stecken.  Was passt am besten dazu? Liptauer oder einen der Sojaaufstriche? Oder doch den Picotta mit den kleinen Gemüsestückchen? Der ist auch noch besonders schlank in seiner Rezeptur. 


Den Kindern springen die kleinen Käsestücke ins Auge. So handliche kleine Portionen sind ideal zum Mitgeben. Dass der Preis ungleich höher ist als die gleiche Menge Käse im Ganzen, ist zu erwarten. Aber als Ausnahme oder fürs Picknick geht das hin und wieder durch.  


Beim Bäcker ums Eck wird uns der Käse, gemeinsam mit Paprikastreifen oder Tomatenscheiben schon fix fertig im Weckerl verpackt, angeboten. Auch mageren Schinken oder Thunfisch gibt es als Alternativ-Füllung.

 

Süßes

"Mami, darf ich auch was Kleines zum Naschen mitnehmen?", quengelt da der Große. Ja, wenn er nicht gleich damit beginnen würde, wäre ein süßer Gaumenkitzel gemeinsam mit dem Rest einer ordentlichen Jause gar kein Problem. Aber was rechnet er zu den Süßigkeiten und deckt sich mit meinen Vorstellungen eines gesunden Snacks? Halt, da hab ich was entdeckt. Reiswaffeln mit einer dünnen Schokoschicht auf einer Seite - da ist für beide was dabei! Schokolade für die glänzenden Kinderaugen und eine gute breite Basis aus gepufftem Vollreis. Oder Trockenfrüchte. Nicht kandiert und ungeschwefelt natürlich. Damit es zu keinen Unverträglichkeiten kommt. Auch hier wird die Auswahl immer größer. Von A wie Ananas oder Apfelringe über Feigen bis zu Z wie Zwetschke - da ist für Jeden was dabei und für Abwechslung gesorgt. Ideal auch, wenn im Winter das Angebot an frischem Obst nicht sehr groß ist. Beim Trocknen geht zwar ein Teil der Vitamine verloren, die Mineralstoffe wie Kalium oder Magnesium sind jedoch voll erhalten.


Die Marillen liefern zum Beispiel reichlich Eisen, was für die Sauerstoffversorgung von Gehirn und Muskeln wichtig ist. Ebenso die bestens bekannten Rosinen, die gerne eine Verbindung zu diversen Nüssen und Mandeln eingehen und als Studentenfutter Berühmtheit erlangt haben. Die Mischung bringt nicht nur schnell Energie, sondern liefert mit ihren wertvollen ungesättigten Fettsäuren Gehirnnahrung pur und hält auch den Blutzuckerspiegel längere Zeit konstant.  Schmecken wie Süßigkeit, sind aber Obst. So ein kleiner Fruchtikus hat genau die richtige Größe für eine Kinder-Obst-Portion.

 

Obst

Frisches Obst ist eine praktische Sache. 


Viele Sorten sind perfektes Fingerfood und können ohne Vorbereitung gegessen werden. Und wer kann schon zarten Beeren, knackigen Kirschen oder saftigen Marillen und Pfirsichen widerstehen. Diese einmalige Mischung aus Süße und dezenter Fruchtsäure gepaart mit einer geballten Ladung an Vitalstoffen. Idealerweise nehmen wir Früchte, die saisonabhängig aus der Region angeboten werden. Dann sind sie besonders frisch und haben keine langen Transportwege hinter sich. Über den Winter helfen uns Apfel, Banane & Co als schmackhafter Vitaminlieferant.

 

Gemüse

Auch Gemüse muss keinen Widerstand hervorrufen!
Besonders wenn diese knackigen Dinger für Kinderhände wie gemacht scheinen. Cocktailtomaten oder Paradeiser an der "Originalrispe" schauen cool aus und lassen sich mit einem Schnabelschnapp verschlingen. Bei den Karotten finden sich immer wieder besonders kleine, zarte und deshalb süßere Exemplare. Wenn man Sie in Bio-Qualität kauft, müssen Sie auch nicht geschält werden und können daher gleich in die Schultasche wandern. Ganz neu sind leuchtend orange Kinderpaprika. Sie passen gut in eine kleine Kinderhand und sehen so gar nicht nach abschreckend gesundem Gemüse aus.


Und jetzt schnell zur Schule. Die Lehrerin wartet schon - die Jausenbox mit allen eingepackten Köstlichkeiten für die nächste Pause aber auch!